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Pünktlichkeit, Sauberkeit und Tarifsystem sind gut, beim Angebot und Auskunftssystem ist Luft nach oben – Ergebnisse der Kundenbefragung

Insgesamt liegt der Verkehrsverbund Region Braunschweig (VRB) auf einem guten vierten Platz – im Vergleich mit weiteren Verkehrsverbünden in Deutschland.

Mit der Gesamtnote 2,8 entspricht das Ergebnis dem Durchschnitt.

„Nachdem im Dezember vorigen Jahres aus dem Verbundtarif der Verkehrsverbund wurde, wollten wir konkret wissen, wo wir stehen“, begründen die Geschäftsführer Timo Kaupert und Hennig Brandes die Teilnahme an der Umfrage.

Telefonisch befragt wurden zufällig ausgewählte Nutzer des ÖPNV nach Themen wie Zufriedenheit, Verkehrsmittel, Pünktlichkeit, Fahrplanauskunft auf der Homepage. Insgesamt wurden rund 2.200 Interviews in der Region geführt, einige Verkehrsunternehmen im VRB waren an der Befragung ebenfalls beteiligt.

Im Vergleich zu 2001, als der Zweckverband Großraum Braunschweig als Aufgabenträger bereits einmal an der Befragung teilgenommen hatte, hat sich die Zufriedenheit insgesamt signifikant verbessert.
Besser als der Durchschnitt fallen die Ergebnisse für Pünktlichkeit, Sauberkeit, den übersichtlichen Tarif und Informationen in den Fahrzeugen aus. Auch die Beratung in den Kundenzentren der einzelnen Verkehrsunternehmen ist von den Befragten mit guten Noten bewertet worden.
Mit seinem Tarifsystem liegt der VRB sogar auf dem ersten Platz allerdings mit der Einschränkung, hier nur die Note 3,1 bekommen zu haben. Alle anderen Verbünde liegen noch dahinter. Hier sieht das Forschungsinstitut Kantar TNS Potenzial nach oben. Das will sich der VRB auf die Fahnen schreiben und besser werden, erläutert Kaupert.

Beim Thema Störungen und Informationen sieht das Forschungsinstitut ebenfalls Handlungsbedarf beim VRB. Genau an diesem Thema sei der VRB mit dem verbundweiten Projekt Echtzeit dran, erklärt Kaupert. Wenn dieses Projekt umgesetzt sei, könne jeder Fahrgast konkret erkennen, wann der Bus, die Tram oder die Bahn tatsächlich kommt.

Das große Feld „Angebot“ sei im Verbund ausbaufähig, bescheinigt Kantar TNS. Hier sei schon deutlich nachgebessert worden, sagt Brandes. Der Regionalverband Großraum Braunschweig wurde im vorigen Jahr mit deutlich mehr finanziellen Mitteln ausgestattet. Bis zum Jahr 2020 stehen dem Verband als Aufgabenträger für den ÖPNV in der Region rund 100 Mio Euro zur Verfügung. Damit werde das Angebot sukzessive weiter ausgebaut und an die Bedürfnisse der Fahrgäste, vor allem der Berufspendler, angepasst werden, blickt Brandes voraus.

Insgesamt sei der VRB mit dem Ergebnis zufrieden, bestätigen Kaupert und Brandes. Und: man sehe jetzt nochmal ganz klar, wo mittelfristig verbessert werden muss.

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Jährlich sind im Gebiet des Verkehrsverbund Region Braunschweig GmbH rund 100 Millionen Menschen mit Bus & Bahn unterwegs. Der besondere Vorteil: Sie können im Gebiet des Verkehrsverbund Region Braunschweig GmbH (VRB) alle Nahverkehrsmittel benutzen, ohne einen neuen Fahrschein kaufen zu müssen. Sie betreten zum Beispiel in Edemissen den Bus, steigen in Peine in den Zug um und in Braunschweig in die Stadtbahn – alles mit nur einer VRB-Fahrkarte. Nahverkehrsmittel sind: Bus im Stadt- und Regionalverkehr, Regionalbahn, Regional-Express, Stadtbahn, Anruf-Sammel-Taxi, (AST), Anruf-Linien-Taxi (ALT), Anrufbus in folgenden Gemeinden: Hankenbüttel, Wesendorf, Wittingen, Brome, Boldecker Land, Sassenburg, Gifhorn, Meinersen, Edermissen, Wendeburg, Isernbüttel, Papenteich, Hohenhameln, Peine, Ilsede, Lahstedt, Engelade, Vechelde, Burgdorf, Salzgitter, Braunschweig, Wolfenbüttel, Lehre, Wolfsburg, Velpke, Königslutter am Elm, Grasleben, Helmstedt, Nordelm, Elm, Schöningen, Büddenstedt, Heeseburg, Schöppenstedt, Asse, Sickte, Cremlingen, Oderwald, Cramme, Flöthe, Salzgitter,Baddeckenstedt, Lutter am Barenberge, Liebenburg, Vienenburg, Goslar, Bad Harzburg, Langelsheim, Seesen, Oberharz, Hahnenklee, Torfhaus, Braunlage, St. Andreasberg, Schladen